
- Bis 62 m tief, auf 708 m Seehöhe
- Highlights: Taucherglocke (ca. 10 m), Baumstämme (3–6 m), Plattformen bis 20 m
- Tauchen nur mit DiveCard der Bundesforste (20 €, 12 Monate)
- Sicht stark wetterabhängig – Schneeschmelze trübt das Ostende
- ROV-Regeln: keine Angaben gefunden, vorher bei Tauchbasis/Bundesforsten fragen
Steckbrief
| Fläche | ca. 4,2 km² |
| Seehöhe | 708 m ü. A. |
| Größte Tiefe | 62 m (Mittel ca. 35 m) |
| Sichtweite | mittlere Sommersichttiefe ca. 8,5 m; Taucherberichte nennen 3–5 m im Winter bis 10–15 m und mehr |
| Wassertemperatur | Oberfläche im August ca. 17,5 °C, unter 30 m rund 4 °C |
| Eigentümer | Österreichische Bundesforste |
| Eignung für ROVs | gut – kompakte Objekte in 5–20 m nahe am Ufer, aber wechselnde Sicht und kaltes Tiefenwasser |
Was du unter Wasser siehst
Werde kostenlos Unterwasserpilot und schalte alles zu diesem See frei, mit Karte und Community-Pins. Community-Pins sind die Pins unserer Unterwasserpiloten: Wracks, Funde und gute Einstiege.
Wo du starten kannst
Karte: Tauchspots und Community-Pins
Auf der Karte siehst du, wo Tauchspots der Redaktion und Community-Pins liegen. Community-Pins sind die Pins unserer Unterwasserpiloten. Was sich hinter den Icons verbirgt, sehen nur angemeldete Unterwasserpiloten, und nur sie können eigene Pins setzen.
Regeln und Rücksicht
- Genehmigung: Taucher brauchen die DiveCard der Bundesforste. Ob sie auch für ROV-Einsätze gilt, haben wir nicht gefunden – frag bei der Basis oder den Bundesforsten nach.
- Drohnen/ROVs: Keine Angaben gefunden. Kläre den Einsatz vorab ab, besonders wenn Taucher im Wasser sind.
- Taucherglocke: In der Glocke steht alte Luft; Taucher sollen dort den Atemregler im Mund behalten und nur einzeln hinein. Mit der Drohne also nicht in die Kuppel fahren, wenn jemand drin ist.
- Naturschutz: Am Ostufer beginnt das Europaschutzgebiet „Totes Gebirge mit Altausseer See“ (Natura 2000). Ältere Berichte erwähnen außerdem Schutz- und Schonbereiche für Fische mit teils zeitlichen Tauchbeschränkungen.
- Fischerei: Der See ist reich an Saiblingen und Hechten. Halte Abstand zu Anglern und Netzen.
Eine eigene gesetzliche Regel speziell für Unterwasserdrohnen haben wir für Österreich nicht gefunden – entscheidend sind deshalb die Vorgaben des Seeeigentümers, der Tauchbasis bzw. Bewirtschafter, der Fischerei und eventuelle Schutzgebiete. Der Grundlsee gehört den Österreichischen Bundesforsten, getaucht wird mit deren DiveCard. Ob und wie Unterwasserdrohnen erlaubt sind, ist nicht öffentlich geregelt – frag vor deinem ersten Einsatz bei der Scuba Academy in Gößl oder direkt bei den Bundesforsten nach.
Tipps für deine Drohne
Warst du schon mit deiner Drohne am Grundlsee? Teil deine Bilder und Erfahrungen im Forum-Bereich „Gewässer & Regeln in D-A-CH“ – so wächst unser Gewässer-Wissen für alle.
- Wikipedia: Grundlsee (See)
- taucher.net: Grundlsee, Gößler Bucht – Tauchplatzbericht
- taucher.net: Grundlsee, Gößler Bucht – Anfahrt
- taucher.net: Grundlsee – Tauchplatzbericht 2004
- taucher.net: Grundlsee – Tauchplatzbericht 1997
- taucher.net: Grundlsee – Berichte
- Steiermark Tourismus: Scuba Academy Tauchschule Grundlsee
- Steiermark Tourismus: Scuba academy diving school Grundlsee (EN)
Ist hier etwas Wichtiges versunken, das eine Hobbydrohne nicht mehr bergen kann? Professionelle Bergungseinsätze in Österreich bietet UDRA an.
