
- Bis 68 Meter tief, im Sommer an der Oberfläche bis über 25 °C
- Eher trüb: im Mittel knapp 5 Meter Sichttiefe, ohne Licht siehst du wenig
- Kienbergwand bis über 40 Meter, dazu Autowracks und eine Telefonzelle
- Verbrennungsmotoren ganzjährig verboten, außer für die gewerbliche Schifffahrt
- Drei UNESCO-Pfahlbau-Fundstellen: Tauchverbotszone und Ankerverbot
Steckbrief
| Fläche | 13,78 km² |
| Seehöhe | 481 m |
| Größte Tiefe | 68 m |
| Mittlere Tiefe | 37 m |
| Sichttiefe | im Mittel 4,9 m, gemessen zwischen 1,8 und 9,4 m (2015–2020) |
| Wassertemperatur | an der Oberfläche von knapp 3 °C im Winter bis gut 26 °C im Sommer |
| Schutzstatus | UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ (Fundstellen See, Mooswinkel, Scharfling) |
| Eigentümer | privat – seit 2024 Anna Mathyl |
| Eignung für ROVs | mittel – ruhig und warm, aber trüb, und die Pfahlbau-Zonen sind tabu |
Was du unter Wasser siehst
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Wo du starten kannst
Karte: Tauchspots und Community-Pins
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Regeln und Rücksicht
- Boote: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind auf dem Mondsee ganzjährig verboten. Ausgenommen ist nur die gewerbliche Schifffahrt mit höchstens acht Fahrzeugen. Schutzzonen sind vom 1. Mai bis 30. September für Fahrzeuge und Schwimmkörper jeder Art gesperrt (Oö. Seen-Verkehrsverordnung).
- UNESCO-Pfahlbauten: An den Fundstellen See, Mooswinkel und Scharfling gilt seit 2024 Ankerverbot und ein Verbot, Anker, Trossen oder Ketten schleifen zu lassen (Denkmalschutzgesetz, Strafen bis 50.800 Euro). Die Fundstelle See ist zudem Tauchverbotszone. Mit der Drohne gilt: Diese Bereiche meidest du komplett.
- Privatsee: Die Eigentümerin hat 2025 alle Pachtverträge für rund 150 Bojen, Stege und Bootshäuser gekündigt und will den See nachhaltig bewirtschaften. Gewerbliche Nutzungen ohne Erlaubnis sind nicht erlaubt – das betrifft auch bezahlte Filmaufträge.
- Was heißt das für ROVs?: Eine eigene Regel für Unterwasserdrohnen gibt es nicht. Die Seen-Verkehrsverordnung verbietet aber „Tauchboote“ und erlaubt Schwimmkörper mit Maschinenantrieb nur mit Elektroantrieb bis 100 Watt. Ob das für eine Unterwasserdrohne gilt, ist nicht geklärt – frag im Zweifel bei der Behörde nach.
Für Unterwasserdrohnen gibt es in Österreich keine eigenen Regeln. Wir fassen zusammen, was nach unserer Recherche relevant sein kann – das ist keine Rechtsberatung. Frag im Zweifel bei der Gemeinde, der Seeeigentümerin oder den Fischereiberechtigten nach. Stand: Oktober 2026.
Tipps für deine Drohne
Warst du schon mit deiner Drohne am Mondsee? Teil deine Bilder und Erfahrungen im Forum-Bereich „Gewässer & Regeln in D-A-CH“ – so wächst unser Gewässer-Wissen für alle.
- Land Oberösterreich: Mondsee – Gewässerzustand 2015–2020
- Oö. Seen-Verkehrsverordnung 2005 (jusline)
- Kuratorium Pfahlbauten: Ankerfreie Zonen am Mondsee
- Kuratorium Pfahlbauten: Tauchexkursion 2026
- taucher.net: Tauchplatz Mondsee
- Vol.at: Mondsee-Eigentümerin kündigt alle Pachtverträge (2025)
- Austria-Forum: Mondsee
Ist am Mondsee etwas Wichtiges versunken, das eine Hobbydrohne nicht mehr bergen kann? Professionelle Bergungseinsätze in Österreich bietet UDRA an.
