
- Bis 288 Meter tief, knapp zwei Drittel der Fläche liegen in der Schweiz
- Sichttiefe im Jahresmittel nur 5 bis 6 Meter, im Winter am besten
- Wrack eines Raddampfers in 3 bis 9 Metern – ideal für Einsteiger
- Viele Einstiege führen über Privatgrund – vorher fragen
- Tauchverbot an Hafeneinfahrten und 100 Meter um die Landestellen der Kursschiffe (BSV Art. 77)
Steckbrief
| Fläche | 48,9 km², davon 63 % in der Schweiz |
| Größte Tiefe | 288 m |
| Mittlere Tiefe | 134 m (Nordbecken 171 m, Südbecken 85 m) |
| Sichtweite | Sichttiefe 2024 im Jahresmittel 6,1 m bei Gandria und 5,3 m bei Figino (gemessen) |
| Wassertemperatur | oben bis 28 °C (Südbecken, 2024), unter 100 m rund 6 °C |
| Eignung für ROVs | gut – mehrere flache Wracks vom Ufer erreichbar, aber mäßige Sicht und viele private Zugänge |
Was du unter Wasser siehst
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Wo du starten kannst
Karte: Tauchspots und Community-Pins
Auf der Karte siehst du, wo Tauchspots der Redaktion und Community-Pins liegen. Community-Pins sind die Pins unserer Unterwasserpiloten. Was sich hinter den Icons verbirgt, sehen nur angemeldete Unterwasserpiloten, und nur sie können eigene Pins setzen.
Regeln und Rücksicht
- Tauchverbote (BSV): Nach Art. 77 Abs. 3 der Binnenschifffahrtsverordnung ist Sporttauchen bei Hafeneinfahrten, in der Nähe zugelassener Liegeplätze, im Umkreis von 100 m um Landestellen der Kursschiffe, auf den Fahrlinien der Kursschiffe und in engem Fahrwasser verboten. Der Kanton Tessin weist im Faltblatt „Sicher auf dem See“ darauf hin. Für Unterwasserdrohnen gibt es keine eigene Regel – meide diese Zonen trotzdem.
- Boote und Abstände: Die innere Uferzone ist 150 Meter breit. Boote halten 50 Meter Abstand zueinander, 200 Meter zu Fischern und zu Linienschiffen. Baden ist 100 Meter um Hafeneinfahrten und Landestellen verboten.
- Privatgrund: Mehrere bekannte Einstiege gehören Bars oder Grotti. Frag vorher, parke nicht auf Gästeplätzen und halte dich im Sommer zurück.
- Grenze und Fischerei: Gut ein Drittel des Sees ist italienisch. Schifffahrt und Fischerei regeln Abkommen zwischen beiden Ländern; jenseits der Grenze gelten italienische Vorschriften.
- Sauerstoffarme Tiefe: Unter etwa 70 Metern war das Wasser 2024 sauerstofffrei. Dort gibt es kaum Leben – und für Drohnen wenig zu sehen.
Für Unterwasserdrohnen gibt es in der Schweiz keine eigenen Regeln. Wir fassen zusammen, was nach unserer Recherche relevant sein kann – das ist keine Rechtsberatung. Frag im Zweifel bei der Polizia lacuale der Kantonspolizei Tessin, der Gemeinde oder dem kantonalen Fischerei- und Naturschutzamt nach. Stand: Oktober 2026.
Tipps für deine Drohne
Warst du schon mit deiner Drohne am Luganersee? Teil deine Bilder und Erfahrungen im Forum-Bereich „Gewässer & Regeln in D-A-CH“ – so wächst unser Gewässer-Wissen für alle.
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