- Bis 198 Meter tief, die tiefste Stelle liegt im Südbecken
- Baumgärtli Immensee: Felswand ab wenigen Metern, Fischskulptur in 20 Metern
- „Mikado“ bei Walchwil: Baumstämme in rund 35 Metern
- Drei UNESCO-Pfahlbaustellen bei Zug
- Tauchverbot an Hafeneinfahrten und 100 Meter um die Landestellen der Kursschiffe (BSV Art. 77)
Steckbrief
| Fläche | 38,4 km² |
| Größte Tiefe | 198 m |
| Mittlere Tiefe | 83,2 m |
| Sichtweite | keine Messwerte gefunden |
| Schutzstatus | drei Fundstellen der UNESCO-Pfahlbauten in der Gemeinde Zug |
| Eignung für ROVs | gut – Wände und Objekte in Drohnentiefe direkt vom Ufer, aber im Sommer viel Bootsverkehr im Norden |
Was du unter Wasser siehst
Werde kostenlos Unterwasserpilot und schalte alles zu diesem See frei, mit Karte und Community-Pins. Community-Pins sind die Pins unserer Unterwasserpiloten: Wracks, Funde und gute Einstiege.

Wo du starten kannst
Karte: Tauchspots und Community-Pins
Auf der Karte siehst du, wo Tauchspots der Redaktion und Community-Pins liegen. Community-Pins sind die Pins unserer Unterwasserpiloten. Was sich hinter den Icons verbirgt, sehen nur angemeldete Unterwasserpiloten, und nur sie können eigene Pins setzen.
Regeln und Rücksicht
- Tauchverbote (BSV): Nach Art. 77 Abs. 3 der Binnenschifffahrtsverordnung ist Sporttauchen bei Hafeneinfahrten, in der Nähe zugelassener Liegeplätze, im Umkreis von 100 m um Landestellen der Kursschiffe, auf den Fahrlinien der Kursschiffe und in engem Fahrwasser verboten. Für Unterwasserdrohnen gibt es keine eigene Regel – meide diese Zonen trotzdem.
- Pfahlbauten: Zug-Sumpf, Zug-Riedmatt und Zug-Oterswil/Insel Eielen sind UNESCO-Welterbe. Wellen legen dort Funde frei und spülen Kulturschichten weg, Taucher der Kantonsarchäologie kontrollieren die Uferkanten regelmäßig. Ein ausdrückliches Tauchverbot haben wir nicht gefunden – berühr den Grund nicht und nimm nichts mit.
- Drei Kantone: Der See gehört größtenteils zu Zug, Anteile haben Schwyz und Luzern. Zuständig ist die Seepolizei des jeweiligen Kantons.
- Tiefe ohne Leben: Unter 160 Metern ist der Zugersee ganzjährig praktisch sauerstofffrei. Für Hobbydrohnen spielt das keine Rolle – dort unten gibt es aber auch nichts zu entdecken.
Für Unterwasserdrohnen gibt es in der Schweiz keine eigenen Regeln. Wir fassen zusammen, was nach unserer Recherche relevant sein kann – das ist keine Rechtsberatung. Frag im Zweifel bei der Seepolizei der Zuger Polizei bzw. der Kantonspolizei Schwyz oder Luzern, der Gemeinde oder der Kantonsarchäologie Zug nach. Stand: Oktober 2026.
Tipps für deine Drohne
Warst du schon mit deiner Drohne am Zugersee? Teil deine Bilder und Erfahrungen im Forum-Bereich „Gewässer & Regeln in D-A-CH“ – so wächst unser Gewässer-Wissen für alle.
- Kanton Schwyz: Zugersee (Gewässerschutz)
- Kanton Schwyz: Wasserqualität Zugersee (PDF, 2016)
- Historisches Lexikon der Schweiz: Zugersee
- Kanton Zug: Flyer UNESCO-Welterbe Pfahlbauten (PDF)
- Luzern Tourismus: Baumgärtli Immensee
- kohmann.ch: Tauchplätze
- Kanton Tessin: Faltblatt Sicher auf dem See (Verweis Art. 77 Abs. 3 BSV)
Ist am Zugersee etwas Wichtiges versunken, das eine Hobbydrohne nicht mehr bergen kann? Professionelle Bergungseinsätze bietet UDRA an, außerhalb Österreichs auf Anfrage.
